grenzüberschreitungen bietet Wissenswertes, Nützliches und Interessantes rund um den Themenbereich Migration mit besonderem Fokus auf die Situation von Roma*.
Die Seite entstand als Ergänzung zu einem E-Mail-Newsletter, den ich seit rund zwei Jahren betreibe. Über diesen Verteiler versende ich in unregelmäßigen Abstände Informationen am Personen, mit denen ich in der Vergangenheit bezüglich dieser Themen zusammen gearbeitet habe. Diese Seite soll nun in gewisser Weise ein „Archiv“ darstellen für die Inhalte des Newsletters, die eine etwas längere Halbwertszeit haben. Eventuell nutze ich die Seite auch, um bestimmte Themen ausführlicher zu kommentieren – hier halte ich mich im Newsletter aus Platzgründen manchmal etwas zurück. Der Newsletter enthält außerdem Hinweise auf Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten, die ich aufgrund ihrer Kurzlebigkeit nicht auf dieser Seite veröffentlichen werde.
Kurzum: Es lohnt sich für Interessierte, sowohl den Newsletter zu abonnieren (schreibt mir hierzu einfach eine Mail), als auch dieser Seite zu folgen.
Warum ich hier die Schreibweise Roma* verwende
Zur Frage einer gendergerechten Schreibweise des Begriffs „Roma“ in der deutschen Sprache gibt es innerhalb der Community unterschiedliche Meinungen. Die Diskussion hierzu ist nicht abgeschlossen, genau so wenig wie die Entwicklung einer Sprache und die Aushandlungsprozesses in Bezug auf Sprache überhaupt jemals abgeschlossen sein können. Diese Diskussionen sollten jedoch innerhalb der Community geführt werden. Ich als Außenstehender finde es angemessen, mich zurückzuhalten mit eindeutigen Positionierungen zu dieser Frage, da sie mich weder persönlich betrifft noch ich die sprachliche Expertise besitze, mir ein qualifiziertes Urteil darüber zu bilden. Um Rücksicht auf die unterschiedlichen Positionen zu nehmen und gleichzeitig geschlechtliche und sexuelle Vielfalt abzubilden, folge ich daher der Verfahrensweise einer Reihe von Selbstorganisationen, die einen Vorschlag des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz aufgegriffen haben, „Roma*“ mit Gendersternchen, aber ohne angehängte Endung (z.B. „Rom*nja“) zu schreiben. Ausgenommen sind direkte Zitate sowie Amts- und Organisationsbezeichnungen, die im Original wiedergegebenen werden.
Zu meiner Person
Mein Name ist Seán McGinley, ich bin als Privatperson alleiniger Betreiber dieser Website und alle auf dieser Website geäußerten Meinungen sind ausschließlich meine eigenen persönlichen.
Ich war sechs Jahre (2016-22) Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg, habe danach u.a. beim Informationsverbund Asyl und Migration, beim Roma Center Göttingen und beim Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland gearbeitet.
Aktuell bin ich nicht hauptberuflich in diesem Themenbereich aktiv, arbeite aber regelmäßig mit verschiedenen Selbstorganisationen und anderen in diesem Bereich tätigen Akteur*innen und Menschen zusammen in Bezug auf die Situation geflüchteter Roma. Ich schreibe, recherchiere, berate, unterstütze die Arbeit aller, die in diesem Themenfeld tätig sind soweit ich kann, und halte Vorträge rund um das Thema Antiziganismus im Kontext von Flucht und Migration.
Für Kooperationsanfragen könnt ihr mich jederzeit gerne einfach anschreiben.
Hier eine Auswahl meiner Veröffentlichungen:
Oktober 2025: Krankenversicherung für Geflüchtete – „Rechtswidrig und betrugsartig“ (KONTEXT-Wochenzeitung)
August 2025: Zwei Beiträge im Bericht „Presse- und Politikmonitoring | Sinti* und Roma* – Analysen und Handlungsempfehlungen 2024“
(Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)
Dezember 2024: Die „Sicheren Herkunftsstaaten“ des Westbalkans (Pro Asyl)
Oktober 2024: Demokratische Faschisierung (KONTEXT-Wochenzeitung)
Juni 2024: Medien schreiben „massenhaften Sozialbetrug“ durch „falsche“ Ukrainer herbei (Übermedien)
Februar 2023: Bildungsdiskriminierung in Nordmazedonien und ihre Verharmlosung in Deutschland (Roma Antidiscrimination Network)
Dezember 2022: Die „Sicheren Herkunftsstaaten“ des Westbalkans (Mit Elisa Söll)
Februar 2021: Abschiebungen in die Westbalkan-Region während der Covid-19- Pandemie (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)
Mai 2020: Die „Sicheren Herkunftsstaaten“ des Westbalkans
(Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)
Februar 2019: Länderbericht Mazedonien (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)
